Dr. med. Susanne Ruthrof-Lück • Dr. med. Rainer Ruthrof • Claudia Röttel

Ultraschall

Vorsorge mit Ultraschall   

 

Ultraschalldiagnostik 

Eine hervorragende Methode zur Vorsorge ist die Ultraschalluntersuchung. Als bildgebendes Verfahren ermöglicht sie einen guten Einblick in den Körper und zeigt Veränderungen der inneren Organe an, bevor diese über einen Tastbefund wahrgenommen werden können. Auch die Blutgefäße lassen sich damit gut darstellen und kontrollieren. Wir empfehlen die Untersuchung, je nach individuellem Risiko und Bedürfnis, alle 1-2 Jahre. 

 

Was ist Ultraschall (Sonographie)?

Die Ultraschallmethode bietet eine schmerzlose Untersuchung ohne Strahlenbelastung. Gearbeitet wird hierbei mit Schallwellen, die jenseits der Hörschwelle liegen. Die Ultraschallgeräte senden Ultraschallwellen aus und empfangen das Echo dieser Schallwellen. Aus den unterschiedlich starken Echos der verschiedenen Gewebe lässt sich ein Bild erstellen.  

 

Ultraschall-Check der Organe

Mit dem Ultraschall-Check lassen sich die Organe des Oberbauchs (Leber, Milz, Nieren, Gallenblase und Gallenwege) und des Unterbauchs (Harnblase, Prostata, Gebärmutter) untersuchen. Zusätzlich überprüfen wir die Schilddrüse. Größen und Strukturveränderungen geben Hinweise auf bestimmte Erkrankungen. Beispielsweise: 

 

  • Nierenerkrankungen Durch den Ultraschall lassen sich angeborene Anomalien und krankhafte Veränderungen der Nieren erkennen. Zu den angeborenen Nierenerkrankungen zählen Zystennieren oder eine asymptomatische Nierenbeckenerweiterung. Auch Nierensteine lassen sich so auffinden. 
  • Leber- und Galleerkrankungen Lebererkrankungen wie Fettleber, Leberzirrhose (Schrumpfleber) und Tumore sowie entzündliche Gallenerkrankungen und Gallensteine äußern sich häufig in einer Größen- bzw. Strukturveränderung der betroffenen Organe. Sie lassen sich durch eine Ultraschall-Untersuchung identifizieren.